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SPD Bessungen, Eberstadt, Kranichstein, Mitte und Waldkolonie begrüßen die Übernahme des Marienhospitals und des St. Rochus Krankenhauses durch die Klinikum Darmstadt GmbH

„Wir begrüßen die Übernahme des Marienhospitals und des St. Rochus Krankenhauses durch die Klinikum Darmstadt GmbH.”, erklärt der Vorsitzende der SPD Bessungen Claus-Jürgen Simon im Rahmen einer gemeinsamen Stellungnahme der SPD Bessungen, Eberstadt, Kranichstein, Mitte und Waldkolonie. „Mit diesem Schritt ist, aus unserer Sicht, die Wettbewerbsfähigkeit der Klinikum Darmstadt GmbH als kommunaler Akteur in einer zunehmend von privaten Spielern geprägten Branche auf lange Frist gesichert“, folgert der Vorsitzende der SPD Mitte Tobias Reis.

Oliver Lott, der Vorsitzende der Eberstädter SPD ergänzt:„Die Nutzung regionaler Synergien sichert nicht nur langfristig die Qualität der medizinischen Versorgung im Raum Darmstadt sondern sichert auch ganz handfest Arbeitsplätze.“ „Ganz pragmatisch sichert die Integration des Marienhospitals als Ausweichstelle den Klinikum Darmstadt GmbH Handlungsspielräume während der Sanierung und Neugestaltung des Klinikstandorts in der Grafenstraße.“, legt der Vorsitzende der Kranichsteiner SPD der Stadtverordnete Santi Umberti dar. „Es darf auch nicht vergessen werden, dass die Bindung an das kirchliche Arbeitsrecht bei St. Rochus nur bis zum Jahr 2019 festgeschrieben ist. Eine ähnliche Regelung für das Marienhospital erscheint uns als erstrebenswert.“, erklärt Günther Heilmann, der Vorsitzende der SPD Waldkolonie abschließend.

Nach der Auffassung der SPD Bessungen, Eberstadt, Kranichstein, Mitte und Waldkolonie gehört die Gesundheitsvorsorge als Teil der grundlegenden Daseinsvorsorge in kommunale Hand. Begrüßenswert ist weiterhin die langfristige Sicherung einer hochwertigen medizinischen Versorgung in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Ablehnend stehen die genannten SPD Ortsvereine Scheindebatten über die zeitweise Weiterführung des kirchlichen Arbeitsrechts gegenüber. Es ist die Überzeugung der SPD Ortsvereine, dass der Erhalt von Arbeitsplätzen und flächendeckender medizinischer Versorgung in kommunaler Hand den Wermutstropfen einer Übergangslösung mehr als aufwiegt.