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Rente muss für ein gutes Leben reichen – SPD Darmstadt-Mitte fordert Kurswechsel in der Rentenpolitik

Der SPD-Ortsverein Darmstadt-Mitte fordert einen grundlegenden Kurswechsel in der Rentenpolitik: „Wir wollen, dass auch diejenigen, die heute jung sind und arbeiten, im Alter eine Rente bekommen, von der sie anständig leben können“, betonte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Tobias Reis. „Damit insbesondere die junge Generation nicht zur Generation Altersarmut wird, muss jetzt gegengesteuert werden“.

DGB-Regionssekretär Horst Raupp hatte zuvor im Vorstand der SPD Darmstadt-Mitte das Rentenkonzept der Gewerkschaften vorgestellt und dabei deutlich gemacht: „Altersarmut ist eine tickende Zeitbombe mit einer enormen sozialen Sprengkraft, die dringend entschärft werden muss“.
Zentrales Ziel des DGB ist es, den Sinkflug des Rentenniveaus zu stoppen, die gesetzliche Rente als zentrale Säule der Alterssicherung zu stärken und das Rentenniveau wieder deutlich zu erhöhen: „Wer jahrzehntelang gearbeitet und Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, muss am Ende seines Arbeitslebens eine Rente bekommen, die für ein gutes Leben reicht und den Lebensstandard sichert“, betonte Raupp.
„Deshalb setzen sich der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften für einen grundlegenden Kurswechsel in der Rentenpolitik ein. Unser reiches Land muss und kann allen Menschen ein Leben in Würde ermöglichen“.

Zum Thema Rente will die SPD Darmstadt-Mitte einen Antrag für den Unterbezirksparteitag der Darmstädter SPD erarbeiten, in dem Eckpunkte für den notwendigen Kurswechsel in der Rentenpolitik formuliert werden.